Abdeckung der Gruft

In der Gruft unter dem Altarbereich sind Maximilian von Schütz mit seiner Frau und seiner Schwester sowie zwei seiner Söhne bestattet. Sie besaß original zwei Verschlussplatten aus Sandstein. Diese sind leider bei Einbrüchen durch das Gruftfenster zerstört worden. 2009 wurden sie nach erhaltenen originalen Bruchstücken rekonstruiert. Weil der Velpker Sandstein, aus dem die Originalexemplare gefertigt wurden, nicht mehr abgebaut wird, wurde bei der Rekonstruktion der ähnliche Schlesische Sandstein verwendet. Der Kirchenraum hat dadurch (besonders von oben betrachtet) endgültig sein altes Aussehen wieder erlangt. Dadurch, dass die Gruftabdeckung das geometrische Zentrum der Kirche darstellt, wird ihre hauptsächliche Bestimmung deutlich: Die Familie des Stifters wird über ihren Tod hinaus in jedes Gebet und jeden Gottesdienst einbezogen, der über der Gruftabdeckung prangende Deckenspiegel verspricht mit den (hebräischen) Worten Gottes „Ich bin, der ich sein werde“ (AHJH) der Familie des Stifters wie auch den versammelten Gläubigen die Rettung aus dem ewigen Tod wie ehedem den Israeliten die Rettung aus der Versklavung in Ägypten.

Am Sonntag Kantate des Jahres 2011 wurden die neuen Glocken feierlich durch das Dorf geführt und in der Kirche gesegnet. Hier flankieren sie die Grabplatte des Maximilian von Schütz

Am Sonntag Kantate des Jahres 2011 wurden die neuen Glocken feierlich durch das Dorf geführt und in der Kirche gesegnet. Hier flankieren sie die Grabplatte des Maximilian von Schütz